daß die Viſiten, die man der fungen Fuͤrſtin machte, nur waͤhrend der Eſſenszeit angenom⸗ men wurden.— Der ſchoͤne, geiſtreiche Graf fand ſich täglich um dieſe Zeit ein, und wuͤrzte durch ſeinen Witz, durch ſeine feine Unterhal⸗ tungsgabe das ganze Mahl. 4 Einmal traf es ſich, daß gerade ſehr viel uͤber eine Heirath geſprochen ward, welche der Baron St. mit einem Buͤrgermäͤdchen zu ſchlie⸗ ßen auf'm Punkt ſtand, als Graf C. 0 4 hereintrat. Helfen Sie mir! rief ihm das alte Fräu⸗ lein Bernwill, der Prinzeß Hofmeiſterin, ent⸗ gegen; helfen Sie mir, lieber Graf! der Ge⸗ heimerath nimmt des Barons Parthie, und ich ſinde es unverantwortlich, ganz abſcheulich, daß ein Mann von Bildung, von Verſtand, ſich ſo ſehr vergeſſen kann, durch ſolch eine Heirath ſeine ganze Familie zu beſchimpfen! Mein Fräulein, erwiedert der Graf mit verbindlichem Ton; ſo ſehr ich Ihrem ausge⸗ zeichneten Verſtand auch volle Gerechtigkeit wi⸗ derfahren laſſe, ſo muß ich doch in dieſem Punkt der Meinung des Geheimeraths beipflich⸗
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