Teil eines Werkes 
2. Band (1828)
Entstehung
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— 270— ten. Glaubt nemlich der Baron Anſpruͤche auf Gluͤck machen zu duͤrfen, und welcher Menſch glaubte dieß nicht? ſo muß er auch ſtandhaft den Weg verfolgen, der zu dem fuͤhrt, was fuͤr ihn Gluͤck iſt.

Er liebt das Maͤdchen. Er hat alle Be⸗ weiſe, daß auch ſie ihn liebt— waͤr' es nicht Raſerei von ihm, wenn er dem einzig⸗wahren Gluͤck, daß wiederum einzig in wahrer Liebe beſteht, entſagen wollte, weil ſeiner Geliebten ein Stammbaum, ein beruͤhmter Name fehlt? Und giebt es wohl auf der Welt einen aͤltern Stammbaum, als den der Tugend, der Schoͤn⸗ heit, der Liebe? Einen beruͤhmtern Ramen, als Geliebte, Gattin, Mutter?— O mein Fraͤulein, ich kenne den Baron nicht— aber ich achte, ich liebe ihn, um der Feſtigkeit wil⸗ len, mit welcher er alle Dämme der Convenienz durchbrach, um gluͤcklich zu ſeyn.

Herr Graf! rief das Fraulein aufgebracht: Ihr Gluͤck, daß die Frau Herzogin, Ihre durch⸗ lauchtige Couſine, dieſe Grundſaͤtze in Ihnen nicht ahndet!

Warum? fragte der Graf. Glauben Sie,