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Duval, der ae Sohn ſehr wohlha⸗ bender Eltern aus Paris, lernte in Bourde⸗ aux bei dem Vater Lugiens ſein Handwerk.
Duval iſt 18, Lucie 12 Jahr, als die Mutter der Letztern ſtirbt. Der Vater, ein ro⸗
her Mann, verſchmerzt den Verluſt nur gar zu
bald, nicht ſo Lucie, welche die Mutter uͤber Alles geliebt hat.
Duval ſieht des Kindes tiefen Schmerz, und ſein Herz neigt ſich mit zärtlicher Theil⸗ nahme der mutterloſen Waiſe zu. Er ſpart ſein Sonntagsgeld, um ihr durch kleine Spielerein, die er kauft, immer neues Vergnuͤgen zu ma⸗ chen; er geht nicht mehr wie ſonſt mit ſeinen Kameraden ſpazieren, ſondern ſchleicht dem ar⸗ men, trauernden Kinde auf den Kirchhof nach, und weiß, durch unendliche Aufmerkſamkeit, die er ihr beweiſt, ſie endlich zu zerſtreuen, zu be⸗ ruhigen.
Da aber heirathet Lugiens Vater wieder, und mit dem Eintritt der neuen Mutter in ih⸗ res Vaters Haus, geht Luciens Leiden an.— Die junge Frau gewahrt nicht ſobald des vier⸗ zehnjährigen Maͤdchens aufbluͤhende Schoͤnheit,
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