Teil eines Werkes 
2. Band (1828)
Entstehung
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gierenden Herzogin von*, meiner intimen Freun⸗ din, deſſen Inhalt Dich betrifft.

Nemlich, fuhr die Fuͤrſtin langſam mit er⸗ hoͤhter Stimme fort, um mich aufmerkſam zu machen, da ſie ſah, daß ich gar nicht neugierig war— nemlich, Dein Vater ward vor einiger Zeit berufen, einige Monate in dieſem Sommer auf dem Luſtſchloſſe der Frau Herzogin zu ver⸗ leben, um ein ſehr wichtiges Geſchaͤft ins Reine zu bringen. Die Frau Herzogin wuͤnſchte, Dein Vater mochte Dich, fuͤr ihre Tochter Hortenſia, zur Geſellſchaft, mit ſich nehmen, und Dein Vater ſchlug Dich ihr ab, da Du in meinem Hauſe biſt. Nun wendet die Herzogin ſich um Deinetwillen an mich, und ich ſehe mich faſt gezwungen, den Wunſch meiner Freundin zu erfullen, ſo ungern ich Dich fuͤr dieſe Zeit miſſen werde.

Der Fuͤrſtin trat eine Thräne ins Auge, und ſie umarmte mich mit vieler Liebe— ich druckte dankbar geruͤhrt ihre Hände an meine Lippenz da ſprach ſie weiter: Du gehſt einer langen Reihe von Vergnuͤgungen entgegen, mein Kind! Tauſende von Freuden werden Dich um⸗

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