des Maͤdchens Verheißungen bekraͤftigen, denn ſie barg nach einem Moment ſich wieder in die duͤſtere Huͤlle.
Antonie bebte freudig zuſammen. Ja, Va⸗ ter, rief ſie ermuthigt, ich will hoffen, ich will glauben— deine Barmherzigkeit iſt endlos— und mein Glaube an dich ſey ihr gleich; ſie er⸗ hob ſich, ſie betrat mit neuem Muth ihr Zim⸗ mer. Kann ich doch wirken, kann ich doch han⸗ deln, ſprach ſie ermuthigt; iſt er doch fern, der der Storer meines Handelns, der Peiniger mei⸗ nes Lebens war! Noch bin ich nicht ſo gebeugt, daß ich verzweifeln ſollte!— Ich verlaſſe muth⸗ voll dieß ſtolze Schloß— es verfalle den Glaͤu⸗ bigern— die Anſpruͤche Fremder werden befrie⸗ digt— ich nehme aus dem Glanz, der Pracht, die bisher mich ſtrahlend umgaben, einen großen Schatz mit hinuͤber in meinen kuͤnftigen armen Zuſtand: ein fleckenlos- reines Gewiſſen und eine gute, fromme, hoffnungsvolle Tochter. Ich
war eine ungluckliche Gattin, ich bin eine hoͤchſt
gluͤckliche Mutter— und dankbar geruͤhrt preiſe ich Gott, daß er mich nicht das Entgegengeſetzte erleben ließ.— Sie warf ſich in den Wagen,


