referirte, was um und neben mir vorging. Wie
wenig ich auch gewohnlich geneigt war, ihren
Erzählungen mein Ohr zu leihen, ſo lauſchte ich diesmal doch neugierig, als ſie mir von des Feſtes Anſtalten in Tannenhof ſprach.
Mein Freund hatte Alles recht wohl ausge⸗ ſonnen, nur ein einziges falſches Facit hatte der kluge Rechner mit herausgebracht— nemlich, daß meine 1jůhrige Muͤndel Mimi auf einem Atlaskiſſen mir nebſt einem Blumenkranz(ein Myrthenkranz mochte ihm denn doch zu bedeu⸗ tend geweſen ſeyn) die Schluͤſſel vom ererbten Schloß uͤberreichen ſollte.
Die Mutter meiner Muͤndel, die verwitt⸗ wete Commerzienraͤthin Strumpf, hatte mir ſchon laͤngſt nicht ganz undeutlich zu verſtehen ge⸗ geben, wie aus dem Vormund ein nicht ganz uͤbler Ehemann werden koͤnnte— ſie hatte mich zum oͤftern in ihr Haus gebeten— wie gern ich es aber immer von mir abgelehnt haben wuͤrde, außer wenn meine Geſchaͤfte mich dazu noͤthig⸗ ten, bei ihr zu erſcheinen, ſo durfte ich doch,
um des lieben Anſtand's willen, nicht immer
abſchlägliche Antworten geben. Nun aber ward
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