regten, wild brauſenden Meere glich— tau⸗ ſend ſich widerſtrebende Gefuͤhle tauchten auf und unter in meiner Bruſt— mir lachte ein Himmel voll Seligkeit neben einem Abgrund voll Grauſen und Moder.— Der einzige Weg, endlich aus dieſem Labyrinthe zu gelangen, er⸗ hellte ſich vor meinen Blicken— allein es war ein anderer, als der, welchen die Mama ein⸗ zuſchlagen im Begriff ſtand.
Alwine mußte die freie Wahl haben i ſchen mir und Theodor;— und ſie ohne der Mama Vermittlung auf den Punkt zu ſtellen,
daß ihr dieſe werde, war jetzt der Gedanke,
der mich, vorherrſchend allen andern, beſchaf⸗ tigte— darum bat ich die ſo Wntuc geregte:
Beſchließen Sie auch nichts, gute Ar⸗ wine— ich danke Ihnen fuͤr Ihr offenes Ge⸗ ſtaͤndniß, obgleich es mir den ſuͤßen Traum
meines Glucks auf ewig ſtört—
Wie meinen Sie das, lieber Sternau? fragte bebend Alwine.
Beruhigen Sie ſich, fuhr ich fort— und vor Allem verſprechen Sie mir, Niemand von


