Teil eines Werkes 
[1. Band] (1828)
Entstehung
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155 auch; aber Sie zu hintergehen, Sternau, vermochte ich trotz allen dieſen Ne Vorſtellungen nicht.

Alwine, bat ich, ſcyn Sie vßen; wenn ich nicht ſtörend zwiſchen dies Bundniß getteten wäre, glauben Sie mit Theodor ge⸗ worden zu ſehn? 4

Alwine ſah mich mit ſchuͤchternen Blicken an. Wozu Sie mich dies fragen Sternau, ich errathe es nicht doch zwingt mich die reinſte Achtung, Ihnen wahr, aus tiefſter Bruſt zu antworten; hätte ich Sie richt ſo glaube ich es faſt

Doch da Du mich kenneſt, himmliſches Maädchen, ſprach ich, gierig den ſchwachen Hoff⸗ nungs ſchimmer aufgreifend, der aus Awintus Worten mir leuchtete. wi

Da ich Sie kenne, zerreißt der Kummer mir die Bruſt denn in unruhigem Schwan⸗ ken und Sinnen neigt mein Herz ſich bald maͤchtig dem Jugendfreunde, bald jede andere Regung gewältigend, ſich Ihnen zu.

Dort feſſeln mich die Roſengewinde der er⸗ ſten, reinſten, heiligſten Jugendliebe, hier um⸗