— 261—. heimen Geſchafts des Miniſters zufolge ſich mit deſſen Neffen in Mailand aufgehalten habe— und da dies nun gluͤcklich beendet, der uͤber⸗ raſchten Schweſter und ihren Eltern die frohe Gewißheit von ſeiner baldigen Ruͤckkehr und einer gewiß zu erwartenden Velohnung von Sei⸗ ten des Miniſters gebe. Zum Schluſſe denkt er mit Wärme ſeiner geliebten Braut— bittet Hedwig, ihr die erfreuliche Ausſicht mitzuthei⸗ len und ſie von ſeiner unwandelbaren Treue zu uͤberzeugen ꝛc.
Alwine hatte dieſen Brief an die Schwe⸗ ſter ſelbſt geleſen und die Mutter beſchworen, mich von all' dieſen Vorgängen in Kenntniß zu ſetzen— die Mutter ihr darauf erwiedert, daß ich mich auf die vollzogene Verlobung, die nun ſchon zu Jedermanns Kenntniß gelangt ſey, berufe und wie vor auf der Verbindung be⸗ ſtehe, die auch Alwinen bei weitem willkommen ſeyn müſſe— da der mütterliche Segen auf ihr hafte ꝛc. und von Alwinens Neigung zu Theodor nichts zu fuͤrchten ſey, da ſie durch ihr vernünftiges Betragen zur Gnuͤge bewieſen, daß ſie ihn vergeſſen koͤnne.


