ſend den großen Sorgenſtuhl mit mir— wir laſen zuſammen, wir plauderten in ſeliger Won⸗ ne.— Jetzt raubte ich ihr einen Kuß, den bald tauſend andere folgten;— nein ſo, ſo hatte meine Phantaſie noch nicht gemalt! ſo meine Sinne noch nicht verwirrt! Ich legte in ſeliger Freude einen ganzen Arm voll Kienholz ins Kamin, damit die Flamme recht luſtig bren⸗
ne— und warf meinen ſůß ſchlummernden Mops
vom Stuhl, als muͤſſe er jetzt ſchon der jungen Herrin weichen.—
Die Mama lächelte— die gute Mama! Hatte ſie nicht wie durch Zauberſchlag alle dieſe herrlichen Gemaͤlde vor mein geiſtig Auge ge⸗ ſtellt? durch das einzige Wort Hochzeitstag!—
Ich umarmte ſie dafuͤr in ſturmiſcher Freude, und druͤckte die glühendſten Küͤſſe auf Stirn und Wangen der ſich jungfraͤulich Sträubenden, bis ſie ſich halb ſchmollend meinen Armen ent⸗ wand, und behende zur Thuͤr hinaus ſchluͤpfte. Alſo in drei Tagen, rief ich jauchzend, mir mit der Hand in die Locken fahrend, und vor dem
Spiegel Jabot und Halskrauſe ordnend— in
drei Tagen!
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