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mich mit unbeſchreiblicher Wonne, und ließ mich alles Andere vergeſſen.
Alle bangen Ahndungen von dieſem Mor⸗ gen waren entſchwunden, alle Scrupel getilgt. Alwine war mein! in drei Tagen mein Weib!
Meinem geiſtigen Auge ſtellte ſich die from⸗ me, keuſche, liebliche Alwine mit dem bräutli⸗ chen Myrthenkranz im goldlockigen Haar— ich fuhlte, von Wonne durchbebt, die ſuͤßen, be⸗ rauſchenden Kuͤſſe; ich ſah die roſig verſchämte Wange, das niedergeſchlagene Auge der jungen Frau; ich horte die liebliche Stimme ſauft flö⸗ ten: Theurer, geliebter Mann!
Ein Heer von lieblichen Vorſtellungen jagte meiner trunknen Seele voruͤber, die reizendſten Bilder der Zukunft umgaukelten mich— jetzt, jetzt ward endlich wahr, was ich ſo oft, ſo
ſtill, ſo heimlich gewünſcht— jetzt ſaß ich nicht
mehr des Abends allein im traulichen Stuͤbchen am hell lodernden Kaminfeuer— ſie war bei mir!— ſie, die ich ſo unendlich liebte, ſie
waid mein Weib an meinem Geburtstage! ſie
freute ſich mit mir des netten, heimlichen Stuͤb⸗ chens— ſie theilte des Abends ſchalkhaft, ko⸗


