Teil eines Werkes 
[1. Band] (1828)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

— 235— ich gegen dieſen einige Verbindlichkeiten— und laſſe ſeine Wünſche ungern ohne Beruͤckſichti⸗ gung, doch— hoffe ich, das zu aller Zufrieden⸗ heit arrangiren zu können.— Sie bekommen die Stelle, die gerade offen iſt, und ehe Ihr Nebenbuhler, der fern iſt, hier eintrifft, findet ſich vielleicht auch für ihn ein paſſend Amt.—

Ich dankte dem Gütigen, und flog auf Flügeln der Liebe zu meiner ſuͤßen Alwine, ihr das Gelingen meines Plans mitzutheilen. Aengſt⸗ lich, wie es ſchien, forſchte die Mama nach dem Namen des Nebenbuhlers— und taͤuſchte mich nicht Alles, ſo ſpitzte auch Winchen ihr niedliches Ohr, und horchte geſpannt heruber, um den Namen zu erfahren.

Der Miniſter hatte ihn nicht genannt, und ich es fuͤr unbeſcheiden gehalten, danach zu fra⸗ gen, dies ſagte ich der wißbegierigen Mama, deren Neugierde mich frappirte— und— ſie fragte nicht weiter.

Auf mein Bitten ſtellte nun mein Braͤut⸗ chen ihr häufiges Arbeiten ein, und genoß die ſchönen Tage des Spätherbſtes, bald mit der Mutter, bald mit Hedwig, einer Freundin,