Teil eines Werkes 
[1. Band] (1828)
Entstehung
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ter, wohlwollend lächelnd, in meine Anſichten einging.— Auch Alwine war freundlich, hold und gůtig gegen mich, obgleich es mich bedün⸗ ken wollte, dies große, ſeelenvolle Auge müſſe weit ſprechendere Liebe verrathen, wenn das

ſchöne, heilige Gefuͤhl die keuſche Bruſt wirk⸗

lich bewegte. So war wieder ein halb Jahr voruber ge⸗ gangen, als einer meiner Freunde, der Sekre⸗ ttair des mächtigen Miniſters von Holm ſtarb, und die ſehr eintraͤgliche mit vielen Vortheilen verknüpfte Stelle vacant ward. Bis jetzt hatte ich nach keiner ſiren An⸗ ſtellung getrachtet— auf ein Mal aber ward mir klar, ich müſſe mich beim Miniſter, der mir wohlwollte, um die Stelle bewerben, und— bei der Mutter mir Alwinens Hand erbitten. Das Letztere that ich zuerſt, es war naturlich, lag es mir doch am nächſten. Die Mutter nahm mich mit großer Zuvor⸗ kommenheit auf, ſie hatte um meine Neigung zu ihrer Tochter ſchon längſt gewußt— ſie ſchloß mich mit mutterlicher Zärtlichkeit in die Arme— und verhieß mir tauſendfach Glück und