Teil eines Werkes 
[1. Band] (1828)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

——

ben Erſtgeborenen aus der Taufe hob. Als wir ſo frohlich und traulich im engen Kreiſe ſich innig befreundeter Menſchen beiſammen ſaßen, die Welt und ihr Thun und Treiben rings um uns vergeſſen hatten, und nur im ſeligen Ge⸗ fuͤhl ſtiller Haäuslichkeit, innigſter Liebe und Freundſchaft ſchwelgten— und dort im heim⸗ lichen, traulichen Stuͤbchen die helle Kamin⸗ flamme loderte, um durch ihren Schein die Verklaͤrung auf den frohen Geſichtern zu voll⸗ enden, da dachte ich in ſtillem Entzuͤcken: Ja, ſolch eine Kaminflamme darf auch dereinſt mei⸗ ner häuslichen Einrichtung nicht fehlen— es iſt mir immer, als duͤrfe ohne dieſe mir nie ſo recht behaglich zu Muthe werden.

Nun denn an meinem Geburtstage die Trauung— und im netten, kleinen Wohnſtuͤb⸗ chen ein Kaminfeuer— ſo hatte ich Jahre lang gedacht— ſo hatte ich Jahre lang getraͤumt— beſonders als es mir geglückt war, die Haupt⸗ ſache, eine ſchöne, gute, geliebte Braut wirk⸗ lich gefunden zu haben— nun war eine andere Vorſtellung mir nicht denkbar— und demnoch, 15