Teil eines Werkes 
[1. Band] (1828)
Entstehung
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Oheims zufiel. Zwar war das Capital kein außer⸗ ordentliches— aber die Summe reichte gerade zu, mir den Göttergenuß zu verſchaffen, des armen Vetter Julius bedraͤngter Lage abhelfen,

den wackern, braven Jungen ſeine Studien voll⸗

enden laſſen, ihm zu Amt und Wuͤrden, ja,

zu einem überaus hubſchen Weibchen obendrein,

verhelfen zu können.—

Die Liebenden ſchoben mir zu Ehren ihren

Hochzeitstag bis zu meinem Geburtstage auf,

um an dieſem Tage mir die Seligkeit ſo recht

anſchaulich zu machen, welche in dem Be⸗

wußtſeyn liegt, zweier guter Menſchen Glück

gegrundet zu haben. un

Ja, es war ein froher Tag, als ich, mit

vor Freude zitternden Händen, der ſchoͤnen Braut

die Myrthenkrone ins ſchwarze Ringelhaar ſetzte,

und an der Hochzeitstafel mir der Ehrenplatz ward— als Geburtstaͤger, wie die Andern mein⸗

ten, als Stifter des höchſten Gluͤcks, wie das

Brautpaar mir unter Wonnethränen zuflüſterte, und— Sonderbar! Abermal war es an meinem Geburtstage, als ich des glücklichen Paares der⸗