Alber des Oheims Stirn verfinſterte ſich— das große helle Auge blickte duͤſter auf mich— Was willſt Du, Julius? fragte die ernſte Stimme. Und glaubſt Du, mein Herz werde aufhören zu bluten, bei dem Gedanken, daß die Reiſewuth es war, die mir das Theuerſte auf der Welt gierig raubte. Ware Dein Vater ruhig in der Heimath geblieben, wie ich, er lebte noch. Aber es trieb ihn fort uͤber Land und Meer, bis ein Sturm auf dem letztern ſeinem Leben und Treiben ein Ende, und Dich zur Waiſe machte.—
Die unſelige Luſt, fuhr er nach einer Pauſe fort, fremde Länder kennen lernen zu wollen, ergriff vor drei Jahren meinen Sohn— und ſein unendlich Bitten rang mir endlich die Ein⸗ willigung zu einer Ueberfahrt nach England ab.—
Du weißt wie er ſtarb— Du warſt zu⸗ gegen, als uns die Nachricht ſeines Todes kam— die Mutter konnte den Verluſt des ein⸗ zigen Sohnes nicht ertragen— ſie folgte ihm 2


