rung wandeln ſich in Thränen der Sehnſuc des Hoffens— und die Arme breiten ſich aus, ein Weſen zu umfangen, das uns verſtehe in
Frerid' und Schmerz— das des kühnen Gei⸗ ſtes Adlerſchwung wie die Beſchränkung der ir⸗ diſchen Natur gleich uns empfinde— und das ſelige Gefuͤhl beim Anſchauen dieſer Rieſengro⸗ ße löſt ſich auf im heißeſten Schmerz uͤber die Beſchränktheit der eignen Kraͤfte. O nimm mich auf an Deinem kindlichreinen, frommen Herzen. Du zarte Alpenroſe, deren Gefuͤhl ſich auflöſt in ſtaunende Anbetung, gleich den Meinen, das aber in frommer Einfalt nicht ahndet, daß ein Schmerz hervor gehen könne aus dem Schauen ſolcher Groͤße— Dich ent⸗ zůckt in gnügſamer Einfalt die Herrlichkeit der Dich umgebenden Natur, ohne daß beim Be⸗ ſchauen des Sternenhimmels, des leuchtenden Mondes, der Miriaden Wunder in des erhabe⸗ nen Meiſters Schöpfung Dir die Frage ſich aufdrängt: Warum dem Verſtande— dem Geiſte des Menſchen bei ſeinem Gefuͤhl die Be⸗ ſchränkung, nur Schauen, nicht Faſſen zu kön⸗


