Teil eines Werkes 
[1. Band] (1828)
Entstehung
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oder auch ſeinem Beruf als Staatsdiener opfern, und doch wird das Verhältniß, welches ihm ein ſolches Opfer abfordert, 5immer nur ein ſtrenges und ungewohn⸗ liches ſeyn; allein den Frauen giebt die ſelbſtſchoͤpferiſche Genieskraft, die dieſe zur genialiſchen Einheit verbindet, und damit iſt auch dem verkuͤnſtelten Kuͤnſtlerleben, dem jetzt ſo viele Franen nachſtreben, das Urtheil geſprochen. Ein andres aber iſt es, wo das Schickſal eine Frau mit allen Anſpruͤchen ihres Herzens auf Gluͤck, zur Reſignation beſtimmt hat wo das Grab vielleicht ihre iebe deckt und die heili⸗ ge Treue ihres Herzens ſie ohne ein aͤußres kirchliches Geluͤbde zur Nonne weihete oder wo ſie ihres Talentes bedarf, ſich ſelbſt und ihrer Familie das Rothduͤrftige zu er⸗ werben: da werde ihr die Gunſt eines ſchonenden, nachſichtigen Urtheils zu Theil, b.