„und der Wunſch, daß es der Poeſie ge⸗
„lingen moͤge, dem Dornenkranz, den ſie
„traͤgt, die ſcharfen Spitzen zu nehmen, und
„ihr die dunklen Trauerſtunden ſchmetzlicher
„Sorge zu erhellen. Doch ihr ſelbſt gelte
„die Schriftſtellerei in ſolcher Lage nur fuͤr
„einen Nothbehelf, denn jeder Standpunkt
„im leben, der ihr haͤusliche Thaͤtigkeit,
Regſamkeit fuͤr Andre, Fleiß, Verborgen⸗
„heit, Beſchraͤnkung auf einen kleinen Kreis
3„ſichert, wird dem Frieden ihres Herzens,
„ihrer Ruhe und ihrem Gluͤck ſtets heilſamer
„ſeyn und bleiben, als es irgend eine Art
„von literariſcher oder kunſtleriſcher Be⸗ „ruͤhmtheit zu werden vermag.“
Dresden, den 5. Sept. 1827.
Fanny Tarnon.


