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Onkel Tom's Hütte / von Beecher-Stowe ; frei nach dem Englischen von A. Eltze
Entstehung
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Ein ſehr menſchlicher Juriſt ſagte einſt:Das Schlimmſte, was man mit den Menſchen machen kann, iſt, ihn zu hängen. Nein, es giebt noch etwas Schlimmeres, dem der Menſch aus⸗ geſetzt werden kann!

Drittes Kapitel. Der Gatte und Pater.

Mrs. Shelby war in den Beſuch gefahren und Eliza ſtand niedergeſchlagen in der Verandatz, als eine Hand ſich auf ihre Schulter legte. Sie wendete ſich um, und ein ſtrahlendes Lächeln glänzte in ihrem ſchönen Auge.

George biſt Du es! Wie Du mich erſchreckt haſt! Doch, mich freut's, daß Du komnſt. Miſſis macht dieſen Nachmittag Beſuche, komme deshalb in mein Kämmerlein, wir haben nun alle Zeit für uns! So redend zog ſie ihn in ein kleines nettes Gemach, welches auf die Verandatz ging, dort ſaß ſie gewöhnlich und nähete immer in der Nähe der Gebieterin.

Wie froh bin ich! Warum biſt Du nicht freund⸗ lich: Siehe, wie Harry wächſt! Scheu blickte der Knabe durch ſeine Locken auf den Vater und ängſtlich hielt er ſich am Schooße des Kleides ſeiner Mutter.Iſt er nicht hübſch? ſagte Eliza, indem ſie ſeine Locken wegſtrich und ihn küßte.

Daß er doch nie geboren worden wäre! ſagte George bitter,daß ich doch nicht geboren wäre!

Eliza ſetzte ſich überraſcht und erſchreckt, legte das Haupt auf die Schulter ihres Mannes und brach in Thränen aus.

Gewiß, Eliza, es iſt ſchlecht von mir, Dich ſo zu be⸗ leidigen, armes Ding, ſagte er zärtlich;es iſt zu ſtark! ach hätteſt Du mich nie geſehen Du würdeſt vielleicht glück⸗ licher ſein.

George, George, wie kannſt Du nur ſo ſprechen. Was hat ſich Entſetzliches ereignet, oder was ſoll ſich ereignen? Wir ſind bis unlängſt ganz glücklich geweſen.

Du haſt Recht, meine Theure, ſagte George und ſetzte ſein Kind auf ſeine Knie und blickte feſt in ſeine ſchönen,