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Die Schmuggler
Entstehung
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Befehl zu gehorchen, und er ging, ſo gern er auch uͤber die wunderlichen Geſchichten, die ihn ſo ploͤtzlich umgaben, ſogleich im Klaren geweſen waͤre. Die Verſicherung der geliebten Schwaͤge⸗ rin, daß ſie an dem gaͤnzlich unbekannten Doktor keinen als freundſchaftlichen Antheil habe, be⸗ ſchwichtigte die heftig in ihm erwachte Unruhe ei⸗ nigermaßen, doch litt es ihn von Stund an an keiner Stelle, und es trieb ihn aus dem Hauſe. Auf einem einſamen Spaziergange wurde ſein Plan reif. Er wollte heute noch mit ſeinem An⸗ trage, mit welchem er bis jetzt aus Feigheit gezau⸗

dert hatte, bei der Scheller herausruͤcken, damit

ihm kein Andrer zuvorkaͤme. Gegen Mittag ging er nach Hauſe, ſpeiſte mit einer bemerkbaren Aengſtlichkeit und verfuͤgte ſich ſodann in die Schule. Aber ſchon in der erſten Stunde in Ter⸗ tia verſprach er ſich jeden Augenblick und brachte zu verſchiedenen malen hoͤchſt verkehrte Dinge vor, ſo daß die loſen Tertianer in einſtimmigem Chor laut auflachten; was ſollte das bei den weit kluͤ⸗ gern Primanern in der zweiten Stunde werden? Dazu wuchs ſeine Unruhe von Augenblick zu Au⸗

genblick; und ſo nahm er ſich denn vor, der Sache

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