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Die Schmuggler
Entstehung
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daß die beiden Fremden keine Lombarden ſeien, wurde vom alten Nicolo das Urtheil alſo geſpro⸗ chen, daß ſie acht Tage gebunden bei dem Wirthe bleiben und dann von einigen Schmugglern uͤber die Alpen nach Tyrol oder doch auf den Weg da⸗ hin gefuͤhrt werden ſollten. Fuͤr ihren Unterhalt legte er eine Summe beim Wirth nieder. Die Sentenz wurde ſogleich vollzogen; man band ihnen eine Hand auf den Ruͤcken und einen Fuß daran, ſo daß ſie nur nothduͤrftig hinken konnten. Aller Waffen entbloͤßt, mußte ſich Wahlmann auch dies gefallen laſſen und hoffte nach Entfernung der Schmuggler den Wirth ſchon durch Drohungen zu ihrer Freilaſſung zu bewegen. Sogleich wurden ſie in ein feuchtes unterirdiſches Felſengemach abgefuͤhrt, welches hinter ihnen verſchloſſen ward. Gianetta warf dem Offizier, als er an ihr voruber ſchritt, einen ermuthigenden freundlichen Blick zu, und er ging heiteren Muthes. Peter begann ein Klage⸗ lied, doch ſang er es ſich allein; denn ſein Herr war von andern Gedanken und Gefuͤhlen bewegt, die eher einen Jubel⸗ als Klageton erzeugen moch⸗ ten. Die unvergleichlichen Reize und natuͤrliche

Anmuth des Maͤdchens, welches ihm gegenüber