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ſchied uͤberpurpurt. Und nun—— o man muß viel verſchlucken. Wie weit gedenkt ihr noch heute?“
„Mir gilt die Herberge gleich, und da ich gern noch einen freien Blick ins Land thun moͤchte, ſo werd' ich das Gewitter abwarten und vielleicht gar hier ſchlafen.“
„Es thut mir leid,“ ſagte der lebhafte, ſchwarz⸗ lockige Antonio,„aber ihr ſeid jung und ſcheint nicht von ſchlechtem Herkommen, auch von gutem Gemuͤth und ich haͤtt' euch gern noch manches an⸗ vertraut. Oft hilft ein zufaͤllig gefundener Freund mehr als ein lang gepflegter, und ich habe Zutrauen zu euch gefaßt. Aber wir haben Eile; denn uͤber⸗ morgen Nacht muͤſſen wir über den See.“
„Was fuͤhrt ihr fur Waaren? Steht ihr an
der Grenze dort mit den Mauthnern in Verbin⸗ dung?“ fragte Wahlmann unvorſichtig, und Anto⸗ nio ſah ihn mit großen Augen an.
„Sagt mir vorerſt, wer ihr ſeid?“ verſetzte dieſer.„Mein Vertrauen könnte mich zu weit fuh⸗ ren. Mir faͤllt auf, eure Sprache paßt nicht zu euren Kleidern. Ihr ſeid kein Lombarde.“ Wahl⸗ mann wollte ihn zu beſaͤnftigen ſuchen, das ver⸗
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