43
lich uͤber den See und ins Geld geſetzt, ſo wollen wir das Mehl zu den Hochzeitfladen ankaufen. Ich habe es ſatt, ſo viel Leute anzufuͤhren, und Fermo ſoll nach der Hochzeit das Oberhaupt der groͤßeren Haͤlfte meines Haufens ſein.“——
„Woher des Wegs, Landsmann?“ fragte jetzt Antonio, der ſich neben Wahlmann geſetzt hatte, wahrſcheinlich um Gianetta beſſer beobachten zu koͤnnen, waͤhrend die Andern in einzelnen Grup⸗ pen theils mit dem Wirth und deſſen Leuten, theils unter einander ſelbſt ſich mehr oder minder laͤrmend unterhielten.,
„Ueber den Gotthardt,“ verſetzte der Offizier. „Wuͤßt' ich aber, ihr waͤrt ſo grob, wie euer Ge⸗ hulfe dort, ſo wuͤrde ich euch geantwortet haben, wie er mir vorhin.“
„Laßt euch das nicht kuͤmmern,“ ſagte der Juͤngling zutraulich.„Der iſt, wnn man's fehr gelinde ſagen will, ein Grobian, und hat ſich in des alten braven Nicolo's Gunſt geſchlichen. Wird er Anfuͤhrer, ſo werd' ich ein öſtreichiſcher Spur⸗ hund. Mich dauert nur das arme Kind hier. Seht dieſe friſch aufgebluhte Roſe, glänzt ſie nicht wie ein Gletſcher, den die Sonne mit ihrem Ab⸗
4*


