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des Bild zitterte in meilenlangen Streiflichtern, tau⸗ ſendfältig in den leicht bewegten Wellen gebrochen, und der ſilberne Schein huͤpfte raſch uber die Fluth hin und uͤberſtrömte rechts und links und vorwaͤrts die vom Blick unbegrenzten Waſſerflaͤchen. Der duͤnne Mondſtrahl ſchien ſich auf dem See zu wie⸗ gen, und die dunkle mächtige Sehnſucht des Nacht⸗ himmels, vom Kuß des Mondes geklaͤrt und beru⸗ higt, ahnete in der ihn ſelbſt widerſtrahlenden Tiefe der Gewaͤſſer ſeine geheimnißvolle Befriedigung. Wahlmann ſtand in tiefes Staunen verſunken; die Neuheit des herrlichen Naturſchauſpiels ſchien ihn, gerade in dieſer Stimmung, auf eine geraume Zeit zu entkoͤrpern. Sein Geiſt ſchwelgte in Blicken, und die Bewegung ſeiner Locken, mit denen die Nachtluft ſpielte, war die einzige ſeines Koͤrpers. Wie tauſendjaͤhrige Erinnerungen wehte es ihn wehmuͤthig an; die Traͤume ſeiner fruͤhſten Jugend gingen ihm in unendlicher Ferne, aber in ſchoͤnſter Klarheit auf; ihm war's, als liege nun das Ziel aller Ahnungen und aller Sehnſucht vor ihm, als ſei nur noch ein Schritt, und in dem ruhigen Flu⸗ thenſpiegel die Deutung und Löſung des Räthſels zu ſchauen, und in ſeinem Thau gleiche alle Dis⸗


