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Die Schmuggler
Entstehung
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Graͤfin allein koͤnnte was Schoͤnes erzaͤhlen. Und ſie ſoll's mir, bei Gott! mir! Ich werde die Be⸗ ſchwoͤrungsformel finden, die ihr den Geiſtermund oͤffnet. Wenn ſie jetzt kaͤme!—— Was ſeh' ich! — Auf, ihr Fenſter! Die Nacht iſt heller gewor⸗ den.— Was erblick' ich! Taͤuſcht mich mein Auge? Schaukeln ſich Rieſengeiſter auf dem See? Traͤgt der Nebelkahn den liebenden Schatten im ſilberglaͤnzenden Gewand mir entgegen?— Ha Sinne, ſeid ihr ſchon beſtochen und willig zu Gei⸗ ſterſehern geworden?“— In großer Aufregung ſtarrte Wahlmann in die Nacht hinaus uͤber die meilenbreite Flaͤche des Sees hin, und erkannte ſchnell den Irrthum. Denn eben guckte der Mond zur Haͤlfte nur uͤber das ſavoyiſche Gebirge im Weſten, vollwangig und von zarter Roͤthe uͤber⸗ haucht, hervor, wie ein neugieriges verſchaͤmtes Mädchen, das nur mit halb gezeigtem purpurge⸗ faͤrbten Geſicht hinter dem Vorhange den Geliebten belauſcht; und wie ſie, ganz hervorgetreten, zuerſt einen Blick in den Spiegel wirft, um ſich zu uͤber⸗ zeugen, daß ihre Reize des Geliebten wuͤrdig, ſo ſah des Mondes liebliches Haupt in den ruhigen Spiegel des Sees herab, und ſein ſchneeglänzen⸗