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Die Schmuggler
Entstehung
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Nun ſo reiſe ich! rief Wahlmann im hoͤch⸗ ſten Unmuth und dem Ausbruch lang verhaltenen Grimms.Bleiben Sie in Ihrem ſchoͤnen Wien, laſſen Sie ſich von der Unmaſſe Ihrer Anbeter um⸗ ſchwaͤrmen; ich will mein getaͤuſchtes, betrogenes Herz in einen fernen Winkel der Erde tragen, um es dort verzucken und verbluten zu laſſen.

Sie ſind ein Miſanthrop, und ich moͤchte nicht die Gattin eines ſolchen ſein, erwiederte die Graäfin entruͤſtet.Ihr Wort iſt Ihnen zuruͤckge⸗ geben. Sie ſind frei. Sie verbeugte ſich und verließ das Zimmer. Wuͤthend ſprang der Offizier auf und ſtuͤrzte aus dem Hauſe. Ihm fiel bei, daß das Zollweſen im Koͤnigreich Lombardei⸗Vene⸗ dig neu organiſirt werden ſolle, und er lief den ganzen Tag von einem Obern zum andern, um ſich eine Stelle bei der dortigen Mauth zu erbit⸗ ten. Die Regierung vertraute aus guten Gruͤnden dieſe Poſten gern deutſchen Soldaten, und es fan⸗

den ſich wenige, welche mit Luſt dahin gingen, wo

ſchon viele im unruͤhmlichen Kampfe ihr Leben ver⸗ loren hatten. Um deſto eher erlangte Wahlmann die Gewaͤhrung ſeiner Bitte. Mit der Gewißheit, ſchon in den naͤchſten Tagen eine Anſtellung an der