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günſtigt, in einer ſchnellſegelnden Barke bewerkſtelligten. Von ſeinem weißen aufgeblähten Leinen überwölkt, zog das ſchöne Schiff ſtolz über die ſpielenden grünen Wo⸗ 3 gen des Golfs, und die beiden Reiſenden zählten die Tage, bis ſie Rio Janeiro erreichen würden, und bauten die kühnſten Luftſchlöſſer für ihre nächſte Zukunft. Wäh rend einer vollen Woche ſchaukelte ſich die Barke auf ihrem furchenloſen Wege dahin, kaum daß ihre Segel anders geſetzt worden wären, und wie auf einer Luſt⸗ fahrt erreichte ſie die Küſte von Südamerika. Plötzlich
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aber an einem frühen Morgen zeigte ſich im Weſten
ſchweres Gewölk am Himmel und ſtieg raſch und dro⸗ 2 hend an ihm auf. Mit den Wolken kam der Wind ge-
zogen, die Wogen hoben ſich höher, ihre Häupter be⸗
deckten ſich dichter mit Schaum und die Barke begann
heftig zu arbeiten. Sie wurde mehr und mehr ihrer
Segel beraubt, bis ſie nur noch genug Leinen trug, um
dem Druck des Steuers zu folgen. Es war ein ſchweres
Wetter im Anzug. Der Kapitän ließ alle Vorbereitungen
treffen, um dem nahenden Sturm zu begegnen, die Luken
wurden dicht gemacht, die Anker in Bereitſchaft gehalten, das große Boot von unnöthigen Banden befreit und das Verdeck von Allem geſäubert, was ſchneller Bedienung des Fahrzeugs im Wege ſein konnte. Mit dem Unter⸗ gange der Sonne ſprengten die Elemente ihre letzten


