Teil eines Werkes 
3. Band (1828)
Entstehung
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als Gatte in dieſes Haus treten ſollte, zum dritten Mal die traurige und letzte Gaſtauf⸗ nahme fand; und eine Menge ehrbarer Hand⸗ werker, Weiber und Kinder, unter denen ſich zuweilen Perſonen vom hoͤchſten Range zeig⸗ ten, erwieſen ſeinen Tugenden eine feierliche Huldigung, als ein Greis mit kahlem Scheitel faſt unvermuthet in demſelben Raum erſchien.

Er ſchien weit her zu kommen. Seine Fuͤße waren ſtaubig; der weiße Bart, der ſein Kinn umſchattete, gab ſeinen Zuͤgen Wuͤrde; ſeine Kleider hatten im Schnitt etwas Fremdartiges. Der Haufe oͤffnete ſich von ſelbſt bei ſeinem Herannahen, was er der Ehrfurcht oder dem durch ſein Erſcheinen verurſachten Erſtaunen zuſchrieb. Er blieb einige Zeit in einer geſpann⸗ ten Stellung aufrecht ſtehen. Der lange Stock, der ihm auf der Reiſe gedient, beruͤhrte mit dem einem Ende die Erde und ruhete mit dem andern an ſeiner linken Schulter. Seine Arme waren verſchlungen, ſein Kopf leicht vorwaͤrts geneigt und ſeine hohe Geſtalt hatte etwas ſehr Auffallendes. Ein Gegenſtand aller Blicke be⸗ merkte er es allein nicht. Ohne daß ſeinen Au⸗ gen Thraͤnen entſtuͤrzten, war er ſichtbar ſehr angegriffen. Aber das tiefe Mitleid, das ſich