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in ſeinen Zuͤgen ausdruͤckte, begründete ſich ſelbſt in einer frommen reſignirten Unterwer⸗ fung. Dies zwiefache Gefuͤhl, das auf ſeinem Geſichte herrſchte, erhielt dadurch einen ruͤhren⸗ deren Ausdruck, als wenn er allein den des Schmerzes dargeboten haͤtte. Trotz des großen Antheils an dem Manne, deſſen Verluſt man beweinte, beſchaͤftigte man ſich in dieſem Au⸗ genblick ganz allein mit dem Unbekannten, der erſt zehn Minuten in tiefer Betrachtung vor dem Sarge ſtand und auch dann aus ſeiner Bewegungsloſigkeit nur ſo weit herausging, als er bedurfte, um folgende Worte zu ſagen:
„Junger Ungluͤcklicher, da liegſt du hinge⸗ ſtreckt in der Bluͤthe deiner Jahre! In ein fremdes Land biſt du gekommen, deinen Tribut dem allgemeinen Schickſal zu entrichten! Hier haſt du unterlegen; denn ohne Zweifel wurde deine Seele hier von Schmerz geſaͤttigt. Ach, warum war es dir beſchieden, eine Gluͤckſelig⸗ keit zu ſehen, die du fliehen mußteſt? Deine getaͤuſchte Seele hat den irdiſchen Freuden zu viel gelaͤchelt. Du eilteſt einen Augenblick auf die wiedergeborne Gattin zu, die eingewilligt hatte, ihren Schleier vor deinen Blicken fallen zu laſſen und die unſchuldig ihre Arme nach
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