Teil eines Werkes 
3. Band (1828)
Entstehung
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koͤnnte in anderer Beziehung das auf alle andere Laͤnder anwenden, was man über die Juden bemerkt hat, denen, trotz ihrer Zerſtreuung in alle Theile der Welt, ihre Habichtsnaſen geblie⸗ ben ſind.

Warum ſcheint den Kuͤnſten eben ſo ein privilegirter Boden ſeit der Welt Urſprunge angewieſen zu ſein? Warum haben die Englaͤn⸗ der bis jetzt nicht ein einziges Genie, das ſich in der Malerei, in der Bildhauerkunſt oder in der Muſik ausgezeichnet haͤtte?

Alle Augen richteten ſich auf Styndall; ſein aufmerkſames Geſicht zeigte, es ſei ihm leid ein einziges Wort des beruͤhmten Gelehrten zu verlieren. Er ſchien ſchon uͤber eine Widerle⸗ gung nachzudenken, bei der ſeine National⸗ Eigenliebe betheiligt war.

Warum, fuhr der Archaͤolog fort,zaͤhlen die Franzoſen wenig Kuͤnſtler, die denen Grie⸗ chenlands und Italien gleichkaͤmen. Unter an⸗ dern Uurſachen ſchreiben ſie ihrem Klima dieſe Ungunſt zu, die ſie mit Teutſchland theilen, wenn nicht der Geſchmack der Muſik von den Alpen und von Tyrol in unſer ungebildetes Teutſchland herabgeſtiegen iſt. Man kann im Allgemeinen ſagen, daß dieſe Gegenden nicht