nungen des Lebens, durch die es rinnet, aufs Neue.
Wir kommen zu einer ausgedehnteren An⸗ wendung des Princips; die univerſelle Schoͤn⸗ heit hat nichts Ausgezeichnetes in unſern Au⸗ gen, nichts Individuelles und alſo Beſtimmtes, daß ſie in einem Kreis eingeſchloſſen ſei, deſſen Grenzen zu bezeichnen, uns moͤglich ware. Dennoch bildet ſie ſich in uns aus der gegen⸗ waͤrtigen Erinnerung einer gewiſſen Anzahl be⸗ ſonderer Erkenntniſſe, an die wir die Zuruͤck⸗ rufung ſo vieler Vollkommenheiten geknuͤpft haben. Dieſe Sammlung von Erkenntniſſen, wenn ſie richtig, gut verbunden, gut erklaͤrt ſind, und zu gleicher Zeit wieder erwachen, giebt uns die hoͤchſte Idee von der Sicherheit im Allgemeinen, und durch ihre theilweiſe Wie⸗ derkehr von der menſchlichen Schoͤnheit, eine Idee, die wir noch mehr zu erhoͤhen und reiner zu machen, nach den geraden Verhaͤltniſſe unſe⸗ rer Faͤhigkeit, uns uͤber die Materie zu erhe⸗ ben, im Stande ſind. Denn da die Schoͤnheit, ihrer Vortrefflichkeit wegen, in Gott wohnt, ſo muß der Begriff dieſes unausſprechlichen We⸗ ſens, die Allgemeinheit der Zeichen, die ſie uns vorſtellen, in unſern Gehirn in Bewegung ſetzen.
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