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Du ja nach Deiner jetzigen religiöſen Ueberzeugung doch nicht bleiben.“
„Wir haben kein Vermögen; man wird mich verabſcheuen!“ flüſterte Marius in ſich hinein.
„Kleinmüthiger! Als ob die Liebe nicht alle Schwierigkeiten beſiegte, wachſend im Kampfe! Hier könnt und ſollt Ihr nicht bleiben. Ihr geht in die Schweiz und errichtet eine Lehranſtalt: die Oberſtin iſt dort bekannt. Oder nach Amerika.“
„Es fehlen uns ja alle Mittel.“
„Mein ganzes nicht unbedeutendes Vermögen iſt Dein. Ich ſtell' es Dir zur Verfügung. Das⸗ ſelbe thut Herr Bellmann. Es iſt reichlich geſorgt für Eure Zukunft.“
„Was redeſt Du doch!“ verſetzte Marius ſchier ärgerlich.„Denkſt Du, Deine Eltern werden mir ihr Hab und Gut zur Dispoſition ſtellen, oder ſelbſt wenn ſie das wollten, ich etwas von ihnen annehmen, wenn Du nicht mein Weib wirſt?“
„Meine Eltern ſind beide todt; ich bin unbe⸗ ſchränkte Herrin des reichen Erbes.
„Deine Eltern todt? Wie? Wann?“ „Vor drei Wochen ſchon; ſie ſtarben ſchnell


