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mann verabſchiedet, der dann nach dem Erlenhofe hinaus ſpaziert ſei. Der erſchrockenen Matrone wurde von Stund an ſo ſchlimm, daß ſie von Erneſtine zu Bett gebracht werden mußte. Sogleich ſtellten ſich alle Anzeichen einer bedeutenden Krank⸗ heit ein, was große Beſtürzung im Hauſe hervorrief.
Marius hatte wirklich Guſtav erſucht, einſt⸗ weilen auf den Erlenhof hinauszugehen, wo er ihn nach dem Beſuch bei Hermine, die er durchaus al— lein ſprechen müſſe, abholen wolle.
Er fand die geliebte Frau ſchreibend im Bi⸗ bliothekzimmer. Die herbſtliche Nachmittagsſonne warf einen ſpäten und matten Blick durch das hohe Fenſter. Hermine ſtand erröthend auf und ging ihm entgegen; denn er war an der Thür in ihr Anſchauen oder in ſeine eigne Gedanken verſunken ſtehen geblieben. Ach! ſie kam ihm reizender vor als je. Sie war im Hauskleide, unvorbereitet auf einen Beſuch; ein paar Flechten ihres reichen Haares fielen auf Hals und Nacken herab; in ih⸗ rem Auge ſchlief ein tiefer und doch ſo ſüßer Kum⸗ mer. Er ſah es ihr auf den erſten Blick an, daß ſie um ihn gelitten hatte.


