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Geneſende ſchnellte von dieſer Nachricht empor; er verlangte auszugehen und ein leidlich ſchöner Herbſt⸗ tag diente ihm zum Vorwand. Er kleidete ſich an; es war ihm, als ſei alle Schwäche von ihm ge⸗ wichen. Die alte Mutter erhob einigen beſcheide⸗ nen Widerſpruch gegen das zu frühe Ausgehen des geliebten Sohnes, das ihm leicht ſchädlich werden könne, aber Marius war ſo zerſtreut, oder ſo ganz und gar nur mit dem einen Gedanken beſchäftigt, daß er ihr gar nicht antwortete und zum Verdruß ſeiner Schweſtern mit Guſtav das Haus verließ. Frau Sabine nahm das befrem⸗ dende Schweigen des Sohnes für Liebloſigkeit; ſie bildete ſich ein, von den ſchlauen Verführungskün⸗ ſten der Gutsfrau gänzlich aus dem Herzen ihres Sohnes verdrängt worden zu ſein. Wenn ſie erſt ſchon eine möglichſt ſchlechte Meinung von der Oberſtin gehabt hatte, ſo hielt ſie doch dieſelbe, ſeit ihr würdiger Eheherr ihr ſeine Unterredung mit derſelben ausführlich mitgetheilt hatte, geradezu für das verabſcheuungswürdigſte aller weiblichen Weſen, für eine Art Teuflin, Unholdin, Hexe und Zauberweib, und beklagte es als das größte Un⸗


