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thal, für einen Pfuhl von Sünden und Laſtern ausgeſchrieen wurde, für die Fremde, in welche der Menſch verbannt ſei, um durch allerlei Qual und Prüfung ſich ſeiner Heimath, des unausſprechlich herrlichſten Himmels würdig zu machen, mußte er dieſen Himmel erſehnen, dies Leben verachten, ſei⸗ nen Körper als das Irdiſche geringſchätzen und allein die Seele, als das Himmliſche, hochhalten. Die ganze Lebensbeſtimmung kam ihm erbärmlich, nichtig, widerwärtig vor; der Himmel war der In⸗ begriff all ſeiner Hoffnungen und Wünſche. Da⸗ durch iſt die Natur entſtellt, dem Leben Gewalt angethan worden; die ganze chriſtliche Vergangen⸗ heit iſt ein Zerrbild, unwürdig der hohen Beſtim⸗ mung des Menſchen. Der Geſpenſterglaube, das Kloſterleben, die abgöttiſche Verehrung eines Men⸗ ſchen ſind die unſeligen Früchte dieſes erträumten Seligkeitshimmels geweſen. Denn nur durch den Glauben an die Gottheit Jeſu und an ſeine Er⸗ löſung vom ewigen Tode ſollte ſich der Chriſt dieſen Himmel erwerben können. Alle andern Menſchen ſollten dieſem ewigen Tode oder gar den ewigen furchtbaren Qualen einer Hölle verfallen


