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Das Pfarrhaus zu Hallungen oder Die Elemente des Christenthums : eine Zeit-Novelle / von Ludwig Storch
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und wächſt, erlebt ſeine Blüthenzeit, den Höhepunkt ſeines Daſeins, pflanzt ſich fort, nimmt dann wie⸗ der ab, hört dann durch einen beſtimmten Lebens⸗ proceß, den wir Tod nennen, auf, ein Individuum zu ſein und löſt ſich nun wieder in ſeine Urſtoffe auf, die dann in den verſchiedenſten Wandlungen ſich wieder zu andern Individuen zuſammenfügen. Tod iſt daher nichts weiter als ein ſtärkerer als gewöhnlicher Wandlungsproceß; er vernichtet nichts, er wandelt nur um. Er kann nichts vernichten; denn alles iſt ewig. Kein Atom kann aufhören zu ſein. Denn das Atom gehört zum All und das All iſt Gott; im Atom iſt Gott. Es iſt Alles unſterblich. Meinen Sie aber, daß dieſe Lebens⸗ flamme in mir, die mich zum Individuum macht, die der Lebensgrund dieſes meines Körpers bedingt, ſobald ſie erloſchen iſt und die Materie ſich in die Grundſtoffe auflöſt, wieder an einem andern Orte für ſich allein auflodern ſoll, um in alle Ewigkeit als Perſon, als Individuum fortzuleben, ſo wider⸗ ſpricht meine Vernunft ganz entſchieden. Leib und Seele bilden zuſammen den Menſchen und ſind zur Lebensbedingung unzertrennlich aneinander ge⸗