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wer die Perſönlichkeit, als das Vergängliche, hin⸗ giebt an Gott, das Ewige, der erſt hat die wahre Unſterblichkeit. Mitten in der Endlichkeit Eins werden mit dem Unendlichen und ewig ſein in jedem Augenblick, das iſt die Unſterblichkeit der Religion.“— Zu dieſem berühmt gewordenen Ausſpruch, den alle ſpecula⸗ tiven Dogmatiker der Neuzeit adoptirt haben, laſſen Sie mich nun einige eigene Worte hinzufügen: „Das Leben, die Weſenheit des Alls, d. i. Gottes, iſt im ſteten Wandel. Jedes Ding wandelt ſich jeden Augenblick und ohne Aufhören fort und fort, aber jedes auch nach ſeinem eigenen aus ſeiner Weſenheit hervorgehenden Geſetz. Die Verände⸗ rungen an einer Blume gehen ſchneller vor ſich als die an einem Baume, die an einem Inſeet ſchneller als an einem Menſchen, die an einem Menſchen ſchneller als an einem Stern. Jed' Ding entſteht aus einem andern Dinge, meiſt durch Zeugung, d. h. durch Vereinigung der beiden Geſchlechter, in welche die ganze organiſche Natur getheilt iſt, dann aſſimilirt ſich das junge Weſen durch Nahrung andrer Dinge oder vielmehr die Urſtoffe der Dinge


