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ſondern ſelbſt Gottes voll; ja da dieſes mit allen Dingen der Fall iſt, indem Gott Urgrund und Weſen aller einzelnen Dinge, wie des Alls iſt, ſo hat der Menſch den hohen Vorzug erhalten, daß Gott in ihm zum Bewußtſein kommt, wenn er durch Bildung, Nachdenken, böſe Schickſale, mit einem Worte durch geiſtige Frietion geweckt und zu immer klarerer Anſchauung ſeiner ſelbſt gebracht wird.“
„Sie werden mir erlauben, gnädige Frau,“ nahm der alte Magiſter jetzt ſehr ernſt und ſogar betrübt das Wort,„daß ich Ihnen offen und ehr⸗ lich über das, was ich ſo eben von Ihnen gehört habe, meine Meinung zu erkennen gebe, und zwar daß ich das Kind gleich beim rechten Namen nenne. Dieſe iſt, daß alle Ihre Aeußerungen raffinirte Gottesläſterungen ſind, ja Gottesläſterungen. Zu welcher ſchmachvollen Vorſtellung von Gott ſind Sie gekommen, der erſt und nur im Menſchen, im armen, ſchwachen, allen Irrthümern und Fehlern preisgegebenen Sohn der flüchtigen Stunde zum Selbſtbewußtſein kommen ſoll.“
„Wer ſagt Ihnen: nur? Iſt der ſelbſtbewußte


