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leben aus dem Pfarrerhauſe; ich ſah das trübe Heer menſchlicher Leidenſchaften mit glühenden Au⸗ gen und verzerrten Zügen chaotiſch durch einander wüthen; ich ſah die heilige Stätte des Friedens beſudelt von gemeiner Begierde; ich ſah ſchnell den Engel, der die Erde geküßt hatte, mit wehmüthigem Blick zum Himmel emporſteigen, und an der Stelle, wo er gewandelt, einen höhniſchen Teufel umher⸗ lärmen. Ach, ich war ungemein ſchmerzlich von dem Geheimniſſe berührt, das mir hier düſter verſchleiert entgegen trat, um ſo ſchmerzlicher, da ich wenige Augenblicke zuvor ſo lieblich geträumt und von einem himmliſchen Glücke auf der Erde geſchwärmt hatte. Der ſüßen Thräne der Freude in meinem Auge folgte ſchnell ihre bittre Schweſter, die Thräne des Schmerzes; der ſchöne Traum von einem rei⸗ nen Erdenglück war von der rauhen Wirklichkeit verſcheucht, der wehmüthig lächelnde Genius der Poeſie, der ſich zu mir geneigt, zeigte mir plötzlich die höhniſche Fratze des Dämons, dem Gewalt ge⸗ geben iſt über die Erde und ihre Kinder. Wäh⸗ rend ich an den Blumenborden eines ſanften Eden⸗ fluſſes zu wandeln gewähnt, der das geſchmückte


