Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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ten eingebracht und an die ſtädtiſche Polizei abgelie⸗ fert. Nun lösten ſich alle Räthſel. Der Menſch war durch des Neffen Wachſamkeit und Liſt wirklich noch in Hamburg entdeckt und aufgegriffen worden, und ſagte nun gleich im erſten Verhör aus: er ſey von Herrn Meyer zu dem Diebſtahl verleitet und vorbereitet worden; ja, dieſer habe ihn eigentlich begangen, und er und Frau Hehſe ſeyen nur dabei geweſen. Beide habe der Buchhalter durch große Geſchenke und noch größere Verſprechungen ſchon lange verlockt, ihm auf alle und jegliche Weiſe zum Beſitz der Jungfer Mary behülflich zu ſeyn, und ſie hätten ihm auch ihr Wort darauf gegeben. Da, als er in Gefahr gekommen, daß all ſeine Pläne ſchei⸗ terten, habe er die Beraubung der Kaſſe als letztes und ſicherſtes Mittel angegeben und die Nachſchlüſ⸗ ſel alle ſelbſt machen laſſen. Dazu habe er ſich armer Juden in einer benachbarten Stadt bedient. Frau Heyſe habe ſich erſt aus allen Kräften dieſem Plane widerſetzt; als ihr der Jude aber klar ge⸗ macht, daß es nur ein Mittel ſey, Mary zu zwin⸗ gen, ſo ſey ſie es endlich zufrieden geweſen. In der beſtimmten Nacht habe Herr Meyer ſelbſt einen Wagen im nächſten Dorfe halten laſſen; er, der

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