Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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rück und berichtete: Herrn Mehers Wohnung ſeh verſchloſſen, und der Wirth habe ausgeredet: ſein Miethmann ſey geſtern in aller Eile abgereiſt. Das war nun Allen ein Räthſel. Den folgenden Tag kam ein neues hinzu. In der Nacht war nämlich die Haushälterin, Frau Hehſe, entwichen und nir⸗ gends aufzutreiben. Und ſo ſah der Senator betrübt ſein Haus von den drei dienſtbaren Vpſilon befreit, mit welchen er ſo lange gewirthſchaftet hatte. Er klagte das Schickſal der Härte an und mochte ver⸗ zweifeln über den geheimnißvollen Schleier, der über der ſonderbaren Flucht des Herrn Meher und dem eben ſo ſonderbaren Verſchwinden der Frau Hehſe hing. Dieſe ſeine trübſelige Stimmung wurde zum furchtbarſten Schrecken, als Tags darauf die Mel⸗ dung einging: Frau Hehſe ſeh todt im Waſſer ge⸗ funden worden, und habe ſich jedenfalls ſelbſt entleibt.

Was konnte die lebensluſtige Frau zu dieſem verzweifelten Entſchluſſe verleitet haben? Vergebens zerbrach ſich der alte May den Kopf, er konnte es

nicht ergründen; in Marh's Seele dämmerte aber

eine Ahnung auf, und ſie wurde nicht von derſel⸗ ben betrogen. Einige Tage nach dieſen Vorfällen 5 wurde der entwichne Diener Henrh mit Bewaffne⸗