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Schickſal; ſie war ja im Beſitz eines ſüßen Geheim⸗ niſſes und wußte, daß ſie weder des Juden Meyer, noch des Amerikaners Henry Mah Frau werden würde, ſondern bald, recht bald ihrer erſten und hei⸗ ligen Liebe, ihrem über Alles theuern Doktor an⸗ gehören werde. Deßhalb ſah ſie auch getroſt dem folgenden Tage entgegen.
Dieſer kam, aber nicht Herr Meyer; er ging wieder, und Herr Tobias Meyer war zu des Se⸗ nators und Mary's Befremden nicht gekommen. Der Alte war ſehr unruhig, obgleich er nichts äuſ⸗ ſerte, und Mary lallte kein Wörtchen von dem Pſeudo⸗Bräutigam. Ebenſo verging der folgende Tag; Herrn Meher's Ausbleiben war unerklärlich, Der Alte fing an zu befürchten, es möchte dem lieben Herrn Meher ein ſchweres körperliches übel zugeſtoßen ſeyn, welches ihn gänzlich untauglich ge⸗ macht, irgend ein Lebenszeichen an ſeinen alten Freund und Prinzipal gelangen zu laſſen, und er bat deßhalb den Medicinalrath Berger bei deſſen nächſtem Beſuche, ſich doch in Herrn Meher's Woh⸗ nung zu verfügen und ſich nach deſſen Geſundheits⸗ zuſtande zu erkundigen. Bereitwillig ging der Arzt, kam aber ſchon nach einer Stunde, noch Abends zu⸗


