Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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das Herz des lieben Mädchens ſchon lange beſitze, und ſo würden durch ſeine Mithülfe unſre Aktien ſchnell wieder ſteigen denn mein Vater iſt ein ſehr edler Mann und zwiſchen ein Paar Brü⸗

dern ein fremdes Verhältniß endlich aufhören. Doch

ich will nicht für mich handelnz ich will nichts ohne Ihren väterlichen Rath thun, mein Oheim. Sie ſol⸗

len entſcheiden. Soll ich das große Vermögen mei⸗

nes Vaters verſcherzen eines Buchſtaben wegen, oder

mich ſeinem unabänderlichen Willen fügen? Ant⸗

worten Sie mir bald, aber überlegen Sie wohl Al⸗

les, das zeitliche und ewige Glück Ihrer vortreffli⸗

chen Tochter, das Ihrige, das meinige.

Als Marh ihrem Vater den Brief vorgeleſen hatte, brach ſie in helle Thränen aus und faltete die Hände bittend gegen den im Bette liegenden 6 Vater. Auf der Stirne deſſelben ſtanden eben ſo große Schweißtropfen, als Mary Thränentropfen vergoß, und ſein Auge irrte unſtät an der Decke umher. Der arme Mann hatte einen fürchterlichen Kampf zu kämpfen. Hier galt es, dem Ppſilon für ſeine Nachkommen zu entſagen oder einem großen Vermögen, ſein einziges Kind einem J⸗Mann zu uͤberliefern oder der Armuth. Die Wahl war zu