Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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„Ach, der Vater iſt ſo böſe, ſo grimmig, wie ich ihn noch nicht geſehen habe.“

„Und weßhalb denn?“

„über dein Gedicht.“

„uber mein Gedicht? Wie iſt das möglich? Was könnte ihm darin anſtößig vorgekommen ſehn? Was ſeinen Zorn ſo ſehr gereizt haben? Ich kann's nicht begreifen.“

„So viel mir aus dem heftigen Ausbruch ſei⸗ nes Grimms klar geworden iſt, muß es ein J oder ein R ſehn, was ihn ſo ſehr verletzt hat; und er behauptete mir in's Geſicht, es ſey deine Abſicht ge⸗ weſen, ihn zu pikiren und zu ärgern.“

„J oder B? das begreife Einer!“ rief der Dok⸗ tor und ſchlug ſich mit der Hand vor die Stirne. „Wo iſt er denn?“ 4

„Er iſt auf das Comptoir gegangen und hat mir alle Feſtlichkeiten ſtreng unterſagt; die Kränze ſol⸗ len weggenommen werden, Niemand ſoll ihm gra⸗ tuliren, noch ſonſt durch etwas an ſeinen Geburts⸗ tag erinnern. Er war ganz außer ſich.

„Das iſt, bei Gott, höchſt ſeltſam!“ rief Wilhelm. „Ich muß mir Licht verſchaſſen und gehe ſelbſt auf das Comptoir.“