Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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zu. Ihr einziger Gedanke war fortan Rache an dem Jünglinge, den ſie eigentlich niemals wahrhaf⸗ tig geliebt, ſondern den als den Erſten und Beſten ihr Stolz nur leidenſchaftlich begehrt hatte. Sie heuchelte nun ihrem Verlobten Liebe; ſie feuerte ih⸗ ren Vater unabläſſig an. Und Giacomo verband ſich mit Francesco endlich zum Meuchelmorde der bei⸗ den Medici.

Monteſeno wollte Florenz nicht eher wieder ver⸗ laſſen, als bis man auch über die Ausführung des Unternehmens im Reinen ſeyn würde. Hierüber waren die Theilnehmer des finſtern Bundes verſchie⸗ dener Meinung. Es ging damals das Gerede: Lo⸗ renzo werde auf einige Zeit nach Rom gehen, um ſich mit dem Papſte auszuſöhnen und alle Mißhel⸗ ligkeiten, welche zwiſchen der Regierung von Florenz und Sixtus entſtanden waren, beizulegen. Die Ver⸗ ſchwornen glaubten um ſo eher an die Wahrheit dieſes Gerüchts, weil ſich Lorenzo gegen Giovannt Battiſta ſo ausnehmend gütig und auf den Vortheil des Grafen Girolamo ſehend bewieſen hatte, indem ſie annahmen, er werde die Vermittlung des Grafen in Rom in Anſpruch nehmen wollen. Meſſer Gia⸗ como hielt ihren Plan für unausführhar, ſo lange 4*

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