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beide Bruͤder in Florenz wären, weil ihr ſtarker An⸗ hang, ſo bald Einer niedergemacht ſey, den Andern um ſo kräftiger und nachdrücklicher ſchützen werde. Man müſſe deßhalb abwarten, bis Lorenzo nach Rom
gehe; dann ſolle an einem feſtgeſetzten Tage Gio⸗
vanni Battiſta dem ältern Bruder dort das Lebens⸗ licht ausblaſen, während zu derſelben Zeit Giuliano in Florenz von Francesco's oder Bandini's Hand fiele.
Der racheglühende Francesco und der päpſtliche Hauptmann waren mit dieſer Anſicht einverſtanden, doch meinte der Erſtere, der in ſeinem wilden Eifer den Zeitpunkt der Ausführung nicht ſchnell genug herbei ſehnen konnte: wenn Lorenzo nicht bald nach Rom ginge, ſo müßten beide Brüder zuſammen an einem Orte, bei einem feſtlichen Mahle, bei'm Spiele oder auch in der Kirche weggeräumt werden; man müſſe nur die ſchickliche Gelegenheit dazu abpaſſen. Hinſichtlich der Hülfe der unter Giovanni Battiſta ſtehenden päbſtlichen Truppen, um gleich nach dem Fall der Medici eine ſtarke bewaffnete Partei zur Unterdrückung jeglichen Aufſtandes in der Stadt zu
haben, glaubte Franceseo, daß der Papſt in Toscana
ſeine Macht unter dem Vorwande aufſtellen könne,


