Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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ſeine ganze Ergebenheit zu zeigen und dem Abgeord⸗ neten deſſelben hinſichtlich der verlornen und wieder zu gewinnenden Städte in der Romagna die dem Günſtlinge des Papſtes vortheilhafteſten Rathſchläge zu ertheilen. Giovanni Battiſta konnte ſpäter in Giacomo Pazzi's Hauſe nicht anders ſagen, als daß er Lorenzo als einen ſehr verſtändigen und gegen den Grafen Girolamo ſehr freundſchaftlich gelnnten Mann habe kennen gelernt.

Francesco Pazzi überflügelte aber in den gehei⸗ men Zuſammenkünften, die er mit dem päbſtlichen Hauptmanne im Hauſe ſeines Oheims hielt, ſowohl den Erſtern als den Letztern mit ſeiner Hitze, in⸗ dem er behauptete, Lorenzo habe ſich nur, aus Schlau⸗ heit, verſtellt. Da nun ohnedies Monteſeno in die⸗ ſer Sache kein eigenes Urtheil haben durfte, ſondern gehalten war, die Befehle des Papſtes zu vollziehen, ſo verband er ſich mit dem racheglühenden Jüngling, den alten Giacomo zur Theilnahme an der Ver⸗ ſchwörung gegen die Medici zu bewegen. Meſſer Gia⸗ como blieb lange unſchlüſſig; aber Francesco bot alle Mittel auf, ihn zu gewinnen, weil er nur durch ſeines Oheims Anſehn bei'm Volke nach dem Morde

der Medici zu reüſſiren hoffen durfte. Zuerſt führte II. 4