Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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daß der ſteigenden Macht der Medici ein Damm geſetzt, daß die von den Medici uns angethane Schmach abgewaſchen und gerächt werde, daß die Anſprüche, welche das Haus Pazzi an die Ehren⸗ ſtellen und die Regierung des Staats hat, in Er⸗ füllung gebracht werden. Denn ich ſchwöre Euch zu, mein Vater, bei der keuſchen Reinheit der heili⸗ gen Jungfrau, daß ich in dieſen mich tief betrüben⸗ den, drückenden Verhältniſſen niemals Bernardo's Gattin werde. Habt Ihr mein weibliches Herz ſelbſt mit der Milch des Stolzes auf den Namen Pazzi groß gezogen, ſo ſchafft auch nun, daß es ſich nicht unter den Dolchſtichen der mir von dieſen Medici angethanen Kränkungen und Demüthigungen ver⸗ blute.“

„Wer hat dich gekränkt? wer hat gewagt, dir etwas zuzufügen?“ rief der Alte plötzlich gereizt und mit dunkler Röthe auf dem Geſichte.

„Ihr mögt es immerhin nun wiſſen, was ich Euch bis jetzt verſchwiegen habe, um Euch nicht zu Ee mein Vater, daß Lorenzo mich am letzten Carnevalstage in der Maske eines Schiffers ſchwer beleidigte, indem er mir meine uneheliche Geburt