Teil eines Werkes 
2. Band (1834)
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und zu dem Bunde zu ziehen. Ich ſagte ihm: er

möge nur nach der Romagna gehen und ſeine Geſchäfte dort abmachen, auf der Rückreiſe ſollte er wieder bei mir anfragen; dann werde ich hergeſtellt und mein Neffe zurückgekehrt ſeyn. Seit dieſer Zeit hat mich die Unruhe nicht eher verlaſſen, als bis ich mit dir, mein Kind, in dies unſer Paradies einwanderte. — Erſcheine ich dir nun immer noch in einem ſo unerfreulichen Lichte?“

Giuditta küßte den Vater auf die Stirn und be⸗ zeigte ihm ihre Freude darüber, daß er ſo und nicht anders gehandelt habe.„Aber nun wird mein wei⸗ ſer und gerechter Vater auch wiſſen, was er der Ehre ſeines Hauſes zu thun ſchuldig iſt,“ ſetzte ſie ſchlau hinzu.„Ihr habt nun den Pflichten der Menſchlichkeit vollkommnes Genüge geleiſtet; jetzt iſt es an Euch, auch an die Pflichten zu denken, die Ihr als Alteſter des Hauſes Pazzi den ſchwerge⸗ kränkten Gliedern deſſelben, die Ihr als Oheim Eu⸗ rem Neffen Francesco, die Ihr als Vater Eurer Tochter Giuditta, die Ihr als reichſter Bürger von Florenz dem Staate ſchuldigt. Denket nicht an die ſcheußliche Fratze des Mordes; vielmehr gewinne die Nothwendigkeit in Eurer Seele Geſtalt und Farbe,

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